Teamarbeit in Studium & Beruf: Jacqueline im Gespräch mit Alina und Maxi
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00:00:00: Herzlich willkommen zu unserer neuen Podcastfolge.
00:00:02: Heute sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft, Arbeit in Teams.
00:00:07: Bei mir sind Alina und Maxi.
00:00:09: Schön, dass ihr da seid.
00:00:11: Stellt euch doch mal kurz vor, damit die Zuhörenden auch besser euch kennenlernen können.
00:00:15: Wer seid ihr und was macht ihr beruflich so?
00:00:18: Hallo zusammen, hallo Alina, hallo Jacqueline und hallo an alle Zuhörer und Zuhörerinnen.
00:00:23: Mein Name ist Maxi, ich bin sechsundzwanzig Jahre alt und arbeite inzwischen seit einem guten Jahr bei den Stadtwerken München in der Personalabteilung und mein Fokus, meine Hauptaufgaben hier sind Social Media, Community Management und kreative Projekte rund um das Thema Bild und Videoschnitt.
00:00:40: Und in meiner Zeit hier bei den Stadtwerken durfte ich schon viele spannende Erfahrungen sammeln und freue mich, dass ich euch heute ein bisschen davon erzählen darf.
00:00:47: Hei zusammen auch noch mal von meiner Seite.
00:00:50: Ich bin die Alina, ich bin Zweiundzwanzig Jahre alt und studiere an der Hochschule München BWL.
00:00:54: Bin seit März zwei Tausend vierundzwanzig bei den Stadtwerken München, hab am Anfang in der Abteilung Rekrutin gearbeitet und bin dann zur Abteilung Personal, Marketing und Onboarding als Werkstätin gewechselt.
00:01:07: Super, danke sehr für eure Vorstellung.
00:01:09: Dann legen wir doch mal gleich los mit dem Gespräch.
00:01:12: Wann habt ihr bisher in Teams gearbeitet und wie häufig kommt das bei euch dann so vor?
00:01:17: Also ich persönlich habe meine ersten Erfahrungen mit Teamarbeit halt schon während der Schule gemacht.
00:01:22: Da hat man natürlich in so kleineren Teams immer seine Präsentationen vorbereiten und auch vorstellen dürfen.
00:01:28: Und das zieht sich jetzt bis zum Studium durch.
00:01:30: Da arbeitet man natürlich meistens in so Gruppen von vier bis sechs Personen zusammen.
00:01:35: Und im beruflichen Kontext habe ich vor allem schon mal Teams unterstützt.
00:01:39: Und auch damals, als ich angefangen habe, als Werkstätten zu arbeiten, war ich in so einem effektiven Zweiteam in Anführungsstrichen mit einem anderen Werkstätten.
00:01:47: wo wir uns halt immer Aufgaben so aufgeteilt haben, aber genau das wären jetzt so erstmal meine groben Erfahrungen, hat hauptsächlich im Bereich Präsentationserarbeitung, würde ich sagen.
00:01:56: Also bei mir ist es ähnlich wie bei der Alina.
00:01:58: Angefangen hat das Ganze damals schon in der Schule Präsentationen, Gruppenarbeiten zu machen.
00:02:03: Damals war es auch, muss ich sagen, relativ einfach, weil wir halt einfach immer mit Freunden... zusammen die Gruppenarbeiten gemacht hat, meist auf jeden Fall.
00:02:11: Und das hat sich dann aber mit dem Studium geändert.
00:02:14: Da musste man auch viele Gruppenarbeiten machen.
00:02:16: Aber da wurden die Partner oft zugeteilt, also man hatte oft viele verschiedene Partner, was auch hin und wieder ein bisschen schwierig sein kann, weil jeder mehr oder weniger Engagement zeigt in den verschiedenen Themen und im beruflichen Kontext.
00:02:27: Der alle Weg ist aber dann auch wieder anders.
00:02:29: Weil hier ist das Engagement meist bei allen Beteiligten ziemlich gleich hoch, weil die Aufgaben meiner Meinung nach klarer verteilt sind.
00:02:37: Und jeder unterstützt den anderen auch mal.
00:02:38: Wenn man Hilfe braucht, man ist nicht auf sich allein gestellt.
00:02:41: Und genau als Werkstudent habe ich dabei auch schon viele spannende Entwicklungen erlebt.
00:02:47: Ich habe angefangen mit so leichten Unterstützungsaufgaben, als ich hier angefangen habe und habe mich dann ja mit der Zeit immer mehr Verantwortung bekommen, eigene Projekte, größere Projekte bekommen.
00:02:58: Und genau.
00:02:59: Ja super, da habt ihr ja beide schon einiges an Erfahrung sammeln können.
00:03:02: Dann könnt ihr mehr bestimmt sagen, wie sich denn die Teamarbeit im Job von der Teamarbeit an der Uni unterscheidet.
00:03:10: Meiner Meinung nach ist der Hauptunterschied zur Uni und dem Job darin, dass in der Uni vor allem die Teams nur kurzfristig bestehen und man immer wieder mit neuen Studierenden zusammenarbeitet.
00:03:20: Und meistens geht es halt einfach nur darum, dass ich eine gute Note bekomme.
00:03:24: Das ist das Hauptziel.
00:03:26: Die Rollen sind am Anfang... selten klar definiert, weil man einfach zugeteilt wird und man muss sich da erstmal finden.
00:03:33: Und nach dem Projekt geht auf blöd gesagt wieder jeder seine eigene Wege und im Job dagegen ist Thima bald langfristiger angelegt.
00:03:39: Jeder hat feste Strukturen, es gibt klare Verantwortlichkeiten und ich finde man zeigt auch noch mehr Einsatz, weil die Ergebnisse haben meist halt direkte Auswirkungen auf das Unternehmen.
00:03:49: Das heißt man mag es besonders gut machen, was natürlich auch den Druck ein bisschen erhöht.
00:03:54: Aber ich finde, es führt dann auch ein bisschen mehr zu professionelleren Arbeiten.
00:03:58: Man setzt sich mehr ein und ich finde auch, dass die Kommunikation im Job offener, transparenter ist.
00:04:05: Und man muss auch oft mit Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten, was da auch wieder mehr Koordination langfristig erfordert.
00:04:13: Ja, dem hätte ich eigentlich fast nichts mehr anzufügen.
00:04:15: Ich hätte jetzt nur noch gesagt, dass das Thema Motivation noch so ein Thema ist, dass halt jeder anders motiviert ist.
00:04:21: Also im Job ist natürlich so, dass man auch durch gute Projekte vielleicht auch noch seine Karrierechancen vielleicht ein bisschen erhöhen könnte oder dass es vielleicht auch Auswirkungen aufs Gehalt hat, wenn man sich da gut macht und in der Uni ist meistens nur persönliches Interesse oder Notendruck, den man hat und da hat jeder andere Motivation.
00:04:36: Man kennt es, man ist mehr, man ist weniger motiviert.
00:04:39: und da glaube ich, dass im Arbeitskontext einfach, weil man schon das macht, was gerne macht, vielleicht einfach am allgemeinen höher ist als in der Uni, weil man vielleicht ein Projekt machen muss, auf das man keine Lust hat.
00:04:50: Und genau das wäre noch, was ich noch anzufügen gehabt hätte.
00:04:54: Ja, ich glaube, da habt ihr ganz gut so ein paar Themen beschrieben, die wir alle kennen.
00:04:58: Was sind denn eurer Meinung nach die Vorteile von Teamarbeit und warum ist sie in vielen Unternehmen auch so wichtig?
00:05:05: Also ich finde, einer der grundlegendsten, auf der handliegenden Vorteile ist natürlich, dass man dadurch, dass man mit mehreren Personen zusammenkommt, einfach mal neue Erfahrungen, neues Fachwissen von anderen Parteien mitbekommt, vor wo man halt vielleicht davor sich noch nicht so mit auseinandergesetzt hat und es halt einfach jeder seine eigenen Fähigkeiten mit einbringen kann, indem er halt besonders gut ist und dass man halt eine kollegiale Entscheidungsfindung... haben kann oder sich daraus entwickeln kann.
00:05:33: Und Max, was sind aus deiner Sicht die Vorteile von Teamarbeit?
00:05:36: Ich persönlich finde auch noch, dass die Motivation, wenn man im Team arbeitet, meist höher ist, weil man halt auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet.
00:05:44: Und was auch meiner Meinung nach sehr wichtig ist, ist, dass es eigentlich immer eine klare Aufgabenverteilung gibt, die für Struktur sorgt.
00:05:50: Und nicht zuletzt finde ich auch, dass Teamarbeit natürlich hilft, dabei Prozesse zu optimieren, vor allem dann, wenn man länger in einem gewissen Team arbeitet.
00:05:58: Da würde ich gleich mal kurz reingrechen und zwar mit der Sache, mit Aufgaben richtig verteilt.
00:06:02: Also ich finde, das ist schon mal eine Herausforderung, die man vor allem in Teams mit Uni, wenn man in der Uni mit Teams zusammenarbeitet.
00:06:09: Häufig mal so eine Sache ist, wo die Rollen am Anfang noch nicht so klar definiert sind.
00:06:12: Ich glaube, das ist vielleicht im Arbeitskontext ein bisschen anders.
00:06:15: Aber in der Uni finde ich, kann es durchaus schon mal passieren, dass manche Leute da eher dominieren und sich in der Rolle aufspielen, in der sie vielleicht gar nicht sein sollten.
00:06:23: Und es dann auch wiederum andere gibt, die sich da eher zurücklehnen.
00:06:27: dass er nur anhören und sich beriesen lassen und eigentlich ihre Meinung da gar nicht mehr kundtun wollen, weil sie einfach in ihrer Rolle... nicht aufgehen können, weil sie sie nicht zugeteilt bekommen haben.
00:06:38: Jetzt habt ihr schon ein paar Herausforderungen genannt oder Lina, du hast schon ein paar genannt, kann Herr Maxier gerne weiter machen.
00:06:43: Ich finde halt auch, natürlich haben wir sehr viele Vorteile bei der Teamarbeit, aber es gibt natürlich auch Herausforderungen, wie du gesagt hast.
00:06:49: Es ist oft eben auch nicht so, dass es eine klare Aufgabenverteilung gibt.
00:06:51: Was ich auch noch finde, dass es oft einen höheren Zeitaufwand hat, weil es halt einfach in viele Abstimmungsrunden geht, sei es jetzt ein Beruf oder in der Uni.
00:06:58: Und manchmal ist es halt auch einfach nicht nötig, weil... Manche Aufgaben könnte man halt allein auch einfach besser machen, ist einfach manchmal so.
00:07:06: Und genau, ich finde, es kann auch oft zu Ungleichgewichten im Team kommen, wenn eine eine stärkere Meinung hat, eine andere eine schwächere oder wenn jemand seine Meinung einfach nicht klar ausdrücken kann, obwohl die eigentlich gut ist.
00:07:18: Aber er denkt sich oder sie denkt sich, nee, ich bin jetzt lieber mal leise, ich sage das nicht, das andere passt schon, aber vielleicht wäre die eigene Meinung doch besser gewesen und geht somit unter.
00:07:27: Und was auch noch sehr schwierig ist, finde ich, ist, wenn jemand nicht mit konstruktiven Feedback umgehen kann.
00:07:32: Also man sollte halt einfach das Feedback annehmen und es ist ja auch eine Chance, daran zu wachsen und das nächste Mal besser zu machen.
00:07:39: Es ist ja nicht immer böse gemeint.
00:07:41: Ja, ich hätte da noch einen Punkt und sage jetzt ja diesen Begriff der sozialen Faulheit und ich glaube, das passiert vor allem dann, wenn man halt in größeren Teams zusammenarbeitet, dass sich da vielleicht manche Leute dann bewusst zurücknehmen und sich so denken, ach, mein Part wird schon jemand anderes übernehmen und das ist natürlich auch so ein Konflikt her, der halt dazu noch entstehen kann, wenn halt einfach auch vielleicht die Rollen nicht klar definiert sind oder nicht jeder halt eine Zuordnung seiner Aufgaben hat.
00:08:07: Und genau, das hätte ich Maxi noch hinzuzufügen gehabt.
00:08:10: Ja, jetzt habt ihr schon einige Herausforderungen genannt und die gibt es definitiv immer in Teams, wenn verschiedene Menschen und Charaktere aufeinandertreffen.
00:08:18: Gab es bei euch dann schon mal Konfliktsituationen in Teams und wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen?
00:08:24: Ja, auf jeden Fall gab es sie schon.
00:08:25: Vor allem wieder im Studium.
00:08:26: Ich weiß, ich rede jetzt immer schlecht über die Teamarbeit im Studium, so soll es eigentlich gar nicht klingen.
00:08:29: Ich hätte da auch schon sehr, sehr coole Gruppenarbeiten.
00:08:32: Oder die meisten waren auch cool, aber es waren mehr im Studium schlecht als im Job.
00:08:36: Und wenn ich jetzt mal ein Beispiel nennen darf, wir hatten mal eine Gruppenarbeit, mussten eine Präsentation vorbereiten, haben das dann auch am Ende präsentiert.
00:08:42: Im Endeffekt war auch alles gut, aber der Anfang hat sich ein bisschen schwierig gestaltet.
00:08:45: Weil wir waren uns einfach nicht einig, wie wir das angehen sollen.
00:08:48: Die anderen wollten es eher theoretischer machen.
00:08:50: ... die anderen wiederum praktischer.
00:08:52: Ja, und dann hat es halt ein bisschen ... ... zu Spannung geführt, weil wir ... ... ja, uns nicht so schnell einigen konnten.
00:08:57: Die Fronten waren ein bisschen verhärtet, sage ich mal.
00:08:59: Aber wir haben das dann einfach so gelöst, dass wir ... ... nochmal zu unseren Dozenten gegangen sind, ... ... nachgefragt haben, wie wir es genau machen sollen ... ... und tatsächlich war es einfach eine Mischung aus beiden.
00:09:07: Was wir dann auch gemacht haben ... ... und im Endeffekt ist dann auch eine gute Note dabei rausgekommen.
00:09:11: Und im Berufsleben sich das anders.
00:09:13: Klar gibt es da auch ... ... Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel ... ... bei der Gestaltung von Social Media Inhalten ... ... von irgendwelchen Posts.
00:09:19: Der große Unterschied hierbei ist aber, dass diese Situation meistens schnell und sachlich geklärt werden, weil wir halt alle ein gemeinsames Ziel haben und genau, ich würde sagen, das finde ich echt einen deutlichen Vorteil gegenüber der Uni.
00:09:35: Ja, also wie Max gerade auch schon gesagt, das soll jetzt nicht so rüberkommen, dass man jetzt Angst hat vor Teamarbeiten im Studium.
00:09:41: Es ist halt wirklich einfach nur so, man hat meistens halt im Semester vielleicht ein, zwei Projekte, die sind halt einfach kurzfristiger, deswegen kommt man mit mehr Leuten zusammen und lernt halt auch verschiedene Arbeitsweisen kennen.
00:09:50: Und wir hatten auch so eine Arbeitsweise, die wir kennengelernt haben.
00:09:53: Da ist ein bisschen dieses soziale Foulencene aufgetreten.
00:09:56: Also da war eine Person dabei, die sich einfach total zurückgelehnt hat und gedacht hat, ach komm, meine Aufgaben wird schon irgendwer anders für mich übernehmen.
00:10:04: Und das war dann letzten Endes auch so.
00:10:06: Wir haben dann Ihre Aufgaben tatsächlich übernommen und haben für Sie das mitgearbeitet, weil wir einfach eine gute Note in dem Fach erreichen wollten.
00:10:13: Und ja, da waren einfach die Motivationen wieder anders gelegt.
00:10:16: Die ging es einfach nur darum, das Fach mit Ach und Krach zu bestehen.
00:10:19: Und wir wollten halt, weil es eine einfache Aufgabe eigentlich war, eine gute Note bekommen.
00:10:24: Weil ja, war so eine Gmade Wiesen eigentlich.
00:10:26: Und dann haben wir uns eigentlich schon gefreut, dass das ein cooles Thema ist.
00:10:30: Und das war natürlich dann ein bisschen schade.
00:10:31: Und wie wir das dann auch gelöst haben, war... dass wir tatsächlich zum Dozent gegangen sind und das mit ihm besprochen haben und dass es dann zu einer Individualbenotung gekommen ist und die Person dann leider das Fach auch nicht bestanden hat.
00:10:42: Das ist natürlich jetzt ein sehr negatives Beispiel, aber bei uns hat es leider in der Kommunikation auch mit mehreren Ansätzen einfach gar nicht geklappt.
00:10:50: Die hat nicht zurückgeschrieben, die hat sich einfach aus der Fähre gezogen und das ist dann auch okay, aber da muss man auch mit den Konsequenzen umgehen.
00:10:58: Und genau das war so meine Konfliktsituation und wie wir sie gelöst
00:11:02: haben.
00:11:03: Da habt ihr wirklich schon einiges an Erfahrung, sowohl im Studium als auch im Job schon gemacht, mit Teamarbeit.
00:11:10: Was habt ihr denn aus der Zeit persönlich für euch mitgenommen?
00:11:14: Also ich würde einfach sagen, dass man halt auch, wenn die Meinungen von anderen Personen nicht ganz mit der eigenen übereinstimmen, dass man sich einfach besser lernt, damit zu arrangieren und versuchen, deren Ansätze besser zu verstehen.
00:11:27: Oder man ist einfach versucht nachzuvollziehen, was die andere Person gerade meint.
00:11:32: und dass man halt einfach auch sich persönlich weiterentwickeln kann, also dass man durch neue Aufgaben, neue Herausforderungen einfach an sich selber wachsen kann.
00:11:40: Und Maxi, wie würdest du sagen, bist du schon an Teamarbeit gewachsen?
00:11:44: Also ich würde jetzt erstmal tatsächlich ganz kurz mit den Schattenseiten anfangen.
00:11:47: Ja, ich finde, es ist einfach umso mehr Themenarbeit man macht, umso besser, wenn die Prozesse optimiert und man anfangen soll, so wie ich schon gesagt habe, oft da und manche Sachen einfach länger, weil es sich verschiedene Abstimmungsrunden geht.
00:11:57: Aber ich finde, es cruft sich dann auch schon ein.
00:11:59: Also das ist ein Lernaspekt und natürlich auch einfach einmal positiv Feedback bekommen, gut damit umgehen, daran wachsen.
00:12:06: und negativ ist hier dann aber auch wieder, wenn man selber Feedback gibt und eine andere Person das einfach... schlecht aufnimmt.
00:12:13: Aber im Großen und Ganzen finde ich es einfach cool und gut, dass man halt immer Neues lernt, sich weiterentwickelt.
00:12:17: Und ich glaube, so geht es nicht nur mir, sondern auch den Kollegen und Kolleginnen, weil ich glaube, die können von mir auch ein bisschen was mitnehmen.
00:12:25: Ja, das glaube ich doch auch, Maxi.
00:12:28: Super, da hast du jetzt schon einen Stichwort genannt und zwar Feedback, genau.
00:12:32: Welche Regeln für konstruktives Feedback sind euch denn wichtig und wie geht ihr persönlich mit Feedback um?
00:12:39: Also ich persönlich finde Feedback sehr wichtig.
00:12:42: Mir ist Feedback einfach... für meine Weiterentwicklung auch sehr wichtig, egal ob es positiv oder negativ ist.
00:12:48: Solang es halt irgendwie in einem, wie wir gerade schon gesagt haben, konstruktiven Rahmen ist.
00:12:52: und unter konstruktiv verstehe ich persönlich, dass es sachlich und nicht persönlich ist, dass es nicht abwertend gemeint, sondern eher empfehlengemeint ist und dass es halt mich wirklich aktiv in meiner Lösungsfindung oder in meiner Weiterentwicklung unterstützt und nicht, dass es jetzt halt so ein persönlicher Angriff ist, sondern halt einfach, dass es schön formuliert ist.
00:13:13: Wie gesagt, ich meine, man kann aus Feedback nur lernen und man kann dadurch nur besser werden.
00:13:17: Deswegen finde ich das eigentlich immer ganz wichtig.
00:13:20: Und ja, Maxi, was ist deine Meinung dazu?
00:13:23: Also ich musste hier wirklich voll und ganz zustimmen zu einhundert Prozent.
00:13:27: Ich persönlich gehe so und damit um, dass ich Feedback, wie du aussagst, immer als Chance hier, ob es jetzt negativ... ... positiv ist.
00:13:35: Und ich will halt auch einfach daran wachsen, ... ... ich will da mit meinen nächsten Aufgaben ... ... besser ledigen können.
00:13:41: Oder wenn es schon gut war, ... ... einfach weiterhin gut erledigen können.
00:13:43: Und ich versuche auch immer natürlich ... ... zuzuhören, ... ... nicht reinzureden, weil ... ... ich will die Punkte ja auch verstehen.
00:13:49: Und wenn ich was nicht verstehe, ... ... dann frage ich auch noch mal gezielt nach, ... ... hey, wie könnte ich das besser machen ... ... oder was hast du damit genau gemeint.
00:13:55: Und ... ... genau, ich nehme mir dann auch bewusst die Zeit.
00:13:58: nicht impulsiv zu reagieren.
00:14:00: Das einfach erstmal auf mich einwirken lassen und darüber nachzudenken.
00:14:04: Und wenn ich persönlich Feedback gebe, achte ich natürlich auch darauf, dass es immer ehrlich ist, aber auch konstruktiv.
00:14:09: Und ich versuche auch nicht nur Probleme aufzuzeigen, sondern auch immer zu sagen, hey, das hast du gut gemacht oder das war eine gute Idee.
00:14:16: Aber das könnte man halt vielleicht in der und der Hinsicht noch besser gestalten.
00:14:19: Und bei konstruktiven Feedback sind für mich ein paar Sachen besonders wichtig.
00:14:23: Nummer eins, man sollte immer sachlich bleiben.
00:14:25: und sich auf das Verhalten oder die Arbeit konzentrieren nicht auf die Person.
00:14:30: Genau, also nicht irgendwie persönlich werden.
00:14:31: Man sollte auch immer konkrete Beispiele nennen, damit das Feedback auch nachvollziehbar ist, dass man auch weiß, um was es geht, dass der Gegenüber weiß, um was es geht.
00:14:39: Wie ich vorhin schon gesagt habe, es sollte einfach eine Balance zwischen Lob sein, was wurde gut gemacht und zwischen Verbesserungsvorstellungen, was kann nächstes Mal besser gemacht werden.
00:14:46: Und was auch wichtig ist, natürlich, das Feedback sollte zeitnah folgen, also nicht erst irgendwie zwei, drei Wochen später, sondern eigentlich schon direkt.
00:14:54: oder in näherer Zukunft.
00:14:56: Und was für mich am wichtigsten ist, es sollte immer respektvoll und wertschätzend sein.
00:15:00: Also gerade wenn es um Kritik geht, sollte man einfach nicht einfach auf den anderen draufhauen, sondern einfach trotzdem Respekt zeigen.
00:15:07: Ja, hier auch noch mal ganz kurz dazu.
00:15:10: Ich finde auch einfach, dass man bei Feedback schon aufpassen muss.
00:15:12: Klar, es ist immer, vor allem wenn es was Negatives ist, neigt man schon sehr dazu, dass man es immer auf sich persönlich bezieht und überlegt, was ist jetzt vielleicht mit mir in der Situation nicht richtig gewesen.
00:15:21: Aber meistens hat die Person, die einem Feedback gibt, vor allem Arbeitskontext, ja nur einen kurzen Einblick von deiner Leistung.
00:15:27: Und da muss man immer aufpassen, dass man das für sich selber nicht immer generalisiert, weil man sonst auch in so eine Abwärtsspirale kommen kann.
00:15:33: Vor allem bei negativen Feedback.
00:15:35: Und man muss es dann einfach versuchen, positiv.
00:15:36: für sich zu nutzen, so wie du es auch schon gesagt hast, Maxi, dass man sich einfach dann kurz den Moment nimmt, drüber nachdenken, was hat die Person gerade gesagt und man halt nicht direkt impulsiv raushaut.
00:15:46: Also ich fand das jetzt nicht nett, was du gesagt hast, sondern dass man halt einfach erst überlegt, ja, ist da was wahres dran?
00:15:52: und wenn was wahres dran ist, was kann ich daran verbessern?
00:15:54: und das wollte ich noch kurz anmerken.
00:15:57: Vielen Dank euch, dass ihr so offen Einblicke gegeben habt in eure Erfahrungen, aber wirklich ein spannendes und auch lustiges Gespräch.
00:16:04: Vielen Dank auch an die Zuhönten und dann bis zum nächsten Mal.
00:16:06: Danke,
00:16:08: ciao!
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